Martin Schmitz Verlag

Marcus Stiglegger | Website | Pressedownload

Marcus Stiglegger
Grenzkontakte
Exkursionen ins Abseits der Filmgeschichte

240 Seiten, farbige Abbildungen
ISBN 978-3-927795-73-0
Euro 17.80

Grenzkontakte. Wann sich diese ereignen, ist schwer vorhersehbar. Ein Überschreiten oder nur Berühren der Grenze wird erst in dem Moment offenbar, in dem es passiert. So ist es auch nicht berechenbar, ob ein Film Grenzen überschreiten kann und wird – oder ob er uns dieses Erlebnis bescheren wird. Wir wissen es nicht vorher. Aber danach. Wenn uns dieses Ereignis trifft wie Blitz. Ein solcher kinematographischer Grenzkontakt erhellt unser Leben wie ein Gewitter den nächtlichen Himmel. Energie fließt frei und chaotisch. Durchströmt unseren Körper. Dringt über Netzhaut und Trommelfell ins Innerste vor. Es gibt solche Filme, die sich schlicht ereignen. Und immer kommen sie scheinbar aus dem Nichts. Aus dem Abseits der Filmgeschichte. Für diese Filme lohnt es sich zu leben.

Marcus Stiglegger, einer der originellsten und mutigsten deutschen Filmwissenschaftler, ist bekannt von zahlreichen Artikeln (epd Film, Splatting Image, Deadline), Buchveröffentlichungen und Bonusmaterialien zu Heimkinoveröffentlichungen. In dem vorliegenden Buch versammelt er höchst persönliche Texte zum wilden Sehen - zum Kino als einem existenziellen Erlebnis.

Aus dem Inhalt: Mondo Filme - Mario Bava - Suspiria - Abel Ferrara - Der Nachtportier - Andrzej Zulawski - Marquis de Sade - Kalt wie Eis - Michael Mann - Im Glaskäfig

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Marcus Stiglegger
Grenzüberschreitungen
Exkursionen in den Abgrund der Filmgeschichte
Mit einem Vorwort des Filmemachers Buddy Giovinazzo
240 Seiten, farbige Abbildungen
ISBN 978-3-927795-80-8
Euro 17.80

Der Film ist eine Kunst der Grenzüberschreitungen. Und jenseits der Grenze lauert der Abgrund. Film als Spiegel unseres Begehrens macht uns nicht nur mit der Lust am Schönen vertraut, sondern auch mit der eigenen Finsternis, und je tiefer wir in diesen Abgrund blicken, umso mehr erkennen wir – unser monströses Selbst. Von kinematographischen Alpträumen ist hier die Rede, vom Abjekten und Erschreckenden. Von der Macht des fiktionalen Grauens…
Der vorliegende Band ‚Grenzüberschreitungen’ knüpft an den Vorgänger ‚Grenzkontakte’ (2016) an und setzt die Exkursionen ins Abseits der Filmgeschichte fort. Marcus Stiglegger, ein Spezialist der deutschen Genreforschung, versammelt in dem vorliegenden Buch höchst persönliche Texte zum Horrorfilm als einem existenziellen Angsterlebnis.

Prof. Dr. Marcus Stiglegger (*1971) ist Filmwissenschaftler, Publizist, Musiker und Filmemacher. Neben seiner Professur für Fernsehen und Film in Berlin lehrt er in Clemson (USA), Wroclaw (PL), Regensburg, Mainz, Mannheim, Klagenfurt (AU) und Siegen. Er veröffentlichte 27 Bücher über Filmästhetik und -theorie, zahllose Fachartikel und Bonusmaterial für über 120 DVDs und Blurays. Seine Doktorarbeit ist das international wahrgenommene Standardwerk "SadicoNazista" (1999/3. Aufl. 2015) über Geschichte, Film und Mythos. In seiner Habilitation "Ritual & Verführung" (2006) entwickelte er die Seduktionstheorie des Films. Stiglegger ist Kolumnist in der Zeitschrift Deadline ("Im Abseits"), Herausgeber von www.ikonenmagazin.de und regelmäßig Gast auf internationalen Festivals. Zudem betreibt er die Musikprojekte Vortex und MARS.

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